Die Wölfe in Ihnen

21.03.2010

Es gibt Kurzgeschichten, die ich Ihnen nicht vorenthalten will, weil sie lohnen weitergegeben zu werden:

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.
Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens:
“Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?
Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.
Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.
Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.”
“Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?” fragte der Junge.
“Der Wolf, dem ich mich zuwende und füttere” antwortete der Alte.

(Quelle: Unbekannt)

Es liegt einzig und allein an Ihnen, welchem Wolf Sie sich zuwenden und füttern.
Treffen Sie die Entscheidung daher aktiv und besonnen!
Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht’s!] – gerade bei Entscheidungsprozessen

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Das Potential in der Ruhe

15.03.2010

Geht Ihnen das manchmal auch so?
Es gibt Ereignisse, die Sie zwar betreffen aber nicht unmittelbar zu Konsequenzen veranlassen, weil Sie vielleicht das Ereignis nicht als direkte “Störung” oder “Beeinträchtigung” im eigentlichen Sinne empfinden.

Konkret geht mir das so, wenn ich die Schnelligkeit in der Wandelbarkeit der Dinge um mich herum betrachte. Ich werde täglich von so vielen Informationen unterschiedlichster Art in Form von Texten, Tönen und Bildern überschüttet, dass ich mich immer häufiger von einer Fremdsuggestion in die nächste gestürzt fühle. Die Welt schein sich immer schneller zu drehen – keine Zeit für Pausen, Geschichte wird gemacht, es geht voran!

In einem Kontext von “color up your life!”, “we love to entertain you!” und “Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?” klingt ein Appell zur Ruhe ja schon fast höhnisch.
Mir war der Gang zur Toilette immer heilig, weil es für mich auch eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit war. Vorbei – jetzt beschweren sich Menschen darüber, wenn ich nicht per Handy erreichbar bin oder es folgen Hinweise aus dem “social network”, weil ein Tweet oder Blogbeitrag nicht zeitnah genug von mir bearbeitet wurde.

Wenn ich im Auto sitze um meinem Job nachzugehen, schalte ich das Radio an, lege eine CD ein oder führe via Mobiltelefon Gespräche. Abends läuft die Glotze, die mich unterhält und irgendwann sanft  in den Schlaft “wiegt”.

Mittlerweile muss ich mich kontrollieren, um nicht Stunden in meinen sozialen Netzwerken ohne Zeitgefühl zu versumpfen.

Worauf genau will ich hinaus?

Ich möchte an Sie und mich mit einem flammendes  Plädoyer halten, den täglichen Stressfaktoren ihre zerstörerische Wirkung zu nehmen, indem wir bewusst Raum schaffen, der uns zur Ruhe kommen lässt. Lassen sie uns wieder zur Ruhe finden, um den persönlichen Akku aufzuladen und damit innere Stabilität zu ermöglichen.

Folgende fernöstliche Geschichte kann meinen Appell zur Ruhe nur verdeutlichen.

Zu einem Mönch kamen eines Tages mehrere Europäer, die ihn fragten: “Was für einen Sinn siehst du in der Ruhe?” Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einer tiefen Zisterne beschäftigt. Er antwortete lächelnd seinen Besuchern: “Schaut in die Zisterne! Was seht ihr?” Die Europäer blickten in die tiefe Zisterne. “Wir sehen nichts.” Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch sie erneut auf: “Schaut in die Zisterne! Was seht ihr?” Die Leute blickten wieder hinunter. “Ja, jetzt sehen wir uns selber!”
Der Mönch sprach: “Schaut, als ich vorher Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Ruhe. Man sieht sich selber!”

Wodurch aber kommen wir zu dieser Ruhe?

Die Antwort ist profan – alles dazu erforderliche kennen wir bereits – nur konsequente Umsetzung ist angesagt!
Wenn Sie jetzt gedanklich abschweifen, weil Sie das gern täten, aber aus dem allgegenwärtigen Zeitdruck heraus nicht können, dann, ja dann ist es umso essentieller, dass Sie sich mit der Thematik beschäftigen.

Entwickeln Sie Achtsamkeit!

Finden Sie ihren Weg, um die pausenlosen Suggestionen für eine bestimmte  Zeit zum Schweigen zu bringen. Generieren Sie Power aus der Ruhe, um Kraft und Klarheit für sich selbst zu gewinnen.

“Wo Klarheit herrscht, ist auch Ruhe, oder entsteht doch nach und nach von selbst.”
(Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt)

Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht’s!] – gerade durch Ruhe

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Der Weg zum Bahnhof

12.03.2010

Die  kleine Story macht folgendes deutlich – vieles ist eine Frage der Perspektive und damit stark vom gewählten Ansprechpartner abhängig .

Frage: Wo geht’s hier zum Bahnhof?

Folgende Antworten sind denkbar:

  • Gesprächstherapeut
    „Sie möchten also wissen, wo der Bahnhof liegt …”
  • Psychoanalytiker
    „Sie meinen also diese dunkle Höhle, wo immer etwas langes raus und rein fährt?”
  • Verhaltenstherapeut
    „Heben sie ihren rechten Fuß!
    Schieben sie ihn langsam nach vorne und setzen sie ihn wieder auf.
    Sehr gut!
    Hier ist ein Bonbon.”
  • Gestalttherapeut
    „Du, lass es voll zu, dass du zum Bahnhof willst!”
  • Hypnotherapeut
    „Schließen sie die Augen. Ihr Unterbewusstsein kennt den Weg.”
  • Kreativitätstherapeut
    „Hüpfen sie so lange auf einem Bein, bis ihr Kopf eine Idee freigibt.”
  • Provokationstherapeut
    „Ich wette, da kommen SIE nie drauf!”
  • Reinkarnationstherapeut
    „Welches Karma lässt dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?”
  • Familientherapeut
    „Für wen in der Familie ist es besonders wichtig, dass sie zum Bahnhof gehen?”
  • Syst. Familientherapeut
    „Ich frage mich, was ihr Vater dazu sagen würde, wenn ihre Mutter diese Frage stellte.”
  • Bioenergetiker
    „Machen sie mal „Sch … Sch… Sch…” und sehen sie, was passiert!”
  • Logotherapeuth
    „Welchen Sinn macht es denn, zum Bahnhof zu gehen?”
  • Esoteriker
    „Wenn du dorthin sollst, wirst du den Weg schon finden.”
  • Soziologe
    „Kommt ganz darauf an, welche Klasse sie fahren …”
  • NLPler
    „Stell dir vor, du bist schon da … welche Schritte hast du getan?”
  • Sozialarbeiter
    „Lassen sie’s gut sein … ich gehe für sie.”

An wen würden SIE sich mit einer Frage wenden? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Kategorie: Kommunikation
Kommentare: 2 Kommentare
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Was wissen wir wirklich?

03.03.2010

Ich habe vor kurzem eine Geschichte per E-Mail erhalten, die ich Ihnen nicht vorenthalten will:

Ein alter Zen-Meister, bei dem nur noch ein Mönch lebte, züchtete Pferde.
Eines Tages lief sein wertvollster Hengst davon.
Die Nachbarn kamen, um ihr Bedauern auszudrücken,
doch der Zen-Meister sagte nur:
“Woher wisst Ihr, dass dies ein Unglück ist?”
Am nächsten Tag kam der Hengst, begleitet von einigen Wildpferden zurück,
und die Nachbarn kamen wieder, um zu dem Glücksfall zu gratulieren,
doch der Zen-Meister sagte nur:
“Woher wisst ihr, dass dies ein Glücksfall ist?”

Am nächsten Tag wurde der Mönch beim Versuch,
eines der Wildpferde zuzureiten,
abgeworfen und brach sich ein Bein.
Wieder kamen die Nachbarn,
um Ihr Mitleid zu bekunden,
doch der Zen-Meister sagte nur:
“Woher wisst ihr, das dies ein Unglück ist?”

Kurz darauf kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen,
doch da der Mönch verletzt war,
wurde er nicht als Soldat einberufen.

Doch wer weiß schon, ob dies ein Glücksfall ist?

(Quelle: Unbekannt)

Bewerten Sie Ihr Wissen nun anders? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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