Erfolgsfaktor Empathie #2 – Soziale Kompetenz 05

19.06.2009

Sozialkompetenz Die Begrifflichkeit Empathie leitet sich aus dem griechischen Wort “empathia” für Einfühlung ab.

Gemeint ist damit IHRE Fähigkeit, sich in die emotionale Situation, die Gedankenwelt und das Weltbild (Perspektive und Sichtweise) eines anderen einzufühlen bzw. hineinzuversetzen.

Empathie impliziert dabei aber auch, Gedanken und Gefühle des Anderen weitestgehend zu erkennen und jegliche Interpretation auf dessen Weltbild und Glaubensgrundsätze zu beziehen.

Empathie – die Kunst zuzuhören und zu verstehen

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer!

Es geht nicht darum, die Gedanken, Aussagen und Emotionen des Anderen aus der persönlichen Perspektive oder einer pseudo-rationalen und damit vermeintlich objektiven Sichtweise zu werten, sondern zu versuchen zu verstehen, was den Anderen aus seinem Modell der Welt und Erfahrungen heraus zu bestimmten Handlungen und Ansichten bewegt. Es geht eben darum empathisch zu wirken.

Empathie ein elementares Soft Skills Element!

Wer für die Wünsche, Sorgen und Gefühle anderer Menschen unerreichbar scheint ist, wird allgemein als “sozial inkompetent” wahrgenommen.
Wer aktiv zuhören kann, seine Gesprächspartner respektiert und sich empathisch verhält, wird hingegen als  “Sympathieträger” erlebt.
Praktizierte Empathie mach auf Dauer erfolgreich und zwar nicht nur im Job, sondern auch im Privatleben.

Ein Defizit an Empathie hingegen kommt in der Wahrnehmung vieler Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte und Kunden einem Mangel an Menschlichkeit gleich.

Bitte verstehen Sie dabei Empathie nicht als reine “Seelsorge” am Mitmenschen, das würde dem empathischen Verhalten nicht gerecht.  Empathie erstreckt sich vielmehr auf das weite Feld von “Verständnis“.

Ich wünsche mir, das für SIE der Nutzen von empathischem Verhalten in jedem Kontext immer konkreter wird.

In Soziale Kompetenz 06 geht es weiter um das Karrieretool Erfolgsfaktor Empathie.

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Erfolgsfaktor Empathie #1 – Soziale Kompetenz 04

18.06.2009

Sozialkompetenz Ich möchte Ihnen gern ein Alltagsbeispiel fehlender Empathie (Einfühlungsvermögen) geben, dass IHNEN den Einstieg in die Thematik Empathie erleichtern soll.
Haben SIE vielleicht auch schon einmal unbedacht folgende Aussage getroffen?

Ich verstehe Sie ja …”

bei dieser Phrase hört  IHR Gesprächspartner das “aber” mit, ohne dass es von IHNEN tatsächlich ausgesprochen wurde! Instiktiv erfassen Ihr Gegenüber, dass das mit wirklichem Verstehen und Einfühlen nur sehr wenig gemein hat.

Möglicherweise erheben SIE auch gar nicht den Anspruch, aufrichtig verstehen zu wollen, sondern dokumentieren damit vielmehr ein Desinteresse sich mit dem Anliegen/Bedürfnis wirklich aus-einander-setzen zu wollen.
Von Empathie also keine Spur!

Empathie und Einfühlungsvermögen

Das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem Stress beobachtbar. Die wahrgenommene Empathie wir als Deeskalation in Form von Befreiung, aktiver Entlastung, Entkrampfung und häufig sogar als Geste der Versöhnung gewertet.

Wandel durch Empathie – Eine Chance?

Ein und derselbe Mensch, der eine Minute zuvor noch extrem aggressiv und stur aus Sie reagierte, die Fäuste zum “Kampf” geballt hatte, der argwöhnisch jedes Ihrer Wort auf die Goldwaage legte und jederzeit bereit war, negative Absichten hinter jeder Ihrer Aussage zu vermuten, wird durch das Gefühl, verstanden zu werden, plötzlich offener, zugänglicher, erreichbarer, ja sogar kooperativer.
Das und mehr vermag Empathie!

Wenn es IHNEN gelingt, dieses Gefühl durch aktives Zuhören und uneingeschränkte Konzentration auf seine Bedürfnisse zu verstärken, kann sich die gesamte Beziehungsqualität wandeln:

Aus einem ursprünglichen Gegeneinander wird ein – wahrscheinlich zunächst noch – behutsames Miteinander.

In Soziale Kompetenz 05 geht es weiter um den spannenden Erfolgsfaktor Empathie.

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Soziale Kompetenz – Was ist das? – Soziale Kompetenz 01

15.06.2009

SozialkompetenzDie Soziale Kompetenz oder Sozialkompetenz bildet, wie in Soft Skills Basics 02 schon beschrieben, eine primäre Kompetenz, die maßgeblich zu IHREM nachhaltigen Erfolg beitragen kann.

Erfolg ist, wenn erfolgt, was SIE wollen!

Was mit der Begrifflichkeit Soziale Kompetenz gemeint ist, soll im nächsten Abschnitt genauer beleuchtet werden.

Soziale Kompetenz – Begriffsbestimmung

Hinter dem Begriff Soziale Kompetenz verbirgt sich eine breite Palette unterschiedlicher Kenntnisse und Fähigkeiten des Umgangs mit anderen Menschen im sozialen Kontext.
Diese gehen über die in der “Qualifizierungsphase” erworbene Fachkompetenz hinaus, sind aber zum erfolgreichen Handeln in Beruf und Privatleben unabdingbar, bzw. werden zur Begleitung einer Führungsposition vielfach vorausgesetzt.

Im Gegensatz zur reinen Fachkompetenz sind diese Kenntnisse und Fähigkeiten nicht spezifisch auf eine Berufsgruppe ausgerichtet, sondern von allgemein Nutzen, wo auch immer Menschen kooperieren, sich austauschen oder einfach Zeit miteinander verbringen.

Zur Sozialkompetenz gehören zum Beispiel:

  • Fähigkeiten des Konfliktmanagements,
  • Fähigkeit zur Empathie,
  • Fairness,
  • Konstruktivität,
  • Fähigkeit, Nein sagen zu können,
  • Souveränität im Auftreten, aber auch
  • Fähigkeiten zur Teamarbeit,
  • kreatives und komplexes Denken und
  • Kenntnisse im Projektmanagement

Was steckt hinter Sozialkompetenz?

Zu sozialer Kompetenz gehört IHRE

  • Bereitwilligkeit zur Kooperation mit Ihrem sozialen Umfeld,
  • Rücksichtnahme auf Ihre Umwelt und Mitmenschen sowie
  • Ihre Offenheit, Ehrlichkeit und Verbindlichkeit gegenüber Ihren Mitarbeitern, Kollegen, Vorgesetzten und Kunden.

Bitte rufen Sie sich in Erinnerung, dass sich gemäß unserem Verständnis Soft Skills nicht allein in der sozialer Kompetenz erschöpfen, wie vielfach angenommen oder behauptet wird.

Vielmehr gibt es zum Beispiel mit der Kommunikativen Kompetenz, der Führungskompetenz, der Methodenkompetenz, der Personalen Kompetenz weitere Dimensionen von Soft Skills, die den Rahmen der Soziale Kompetenz sprengen.

In den folgenden Blog Beiträgen erhalten Sie Zugang zu den einzelnen Teilkompetenzen und Soft Skills im Rahmen von Sozialer Kompetenz.

In Soziale Kompetenz 02 dreht sich alles um die FrageIst Soziale Kompetenz trainierbar?.

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Mit Soft Skills Karriere machen!

06.06.2009

Soft Skills als mögliche Karrierleiter Ohne die “richtigen” Soft Skills, so zeigt unsere Erfahrung, ist die Karriereleiter deutlich kürzer! Warum?

Ein Maximum an Fachwissen ohne Soft Skills ist aktuell selten ein Garant für die angestrebte berufliche Karriere. Fachkompetenz ist nach wie vor wichtig – genügt aber heute bei weitem den durch die Unternehmen gestellten Ansprüchen nicht mehr. Der Ruf der Unternehmen nach Soft Skills bei Führungskräften wird daher immer deutlicher artikuliert.

Unternehmen erwarten Soft Skills

Im wesentlichen geht es bei Soft Skills darum, die zwischenmenschlichen Kontakte im betrieblichen Umfeld zum internen und externen Kunden kompetent und professionell zu gestalten. Dabei sind neben der Fachkompetenz eine Vielzahl persönlicher Eigenschaften (Werte),  Normen, Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig.  Wobei die Fähigkeit einer Führungskraft zu kommunizieren und zu motivieren von besonderer Bedeutung als Soft Skills Kompetenzen von den Unternehmen bewertet werden.

Die Zeitschrift FOCUS beschreibt in dem Artikel Erfolgsgaranten Soft Skills, das lediglich 50% des Erfolgs im Arbeitleben von der Fachkompetenz abhängig ist  – der Rest sind …

Soft Skills sind trainierbar

Wie erwartet sind einige Soft Skills häufig das Resultat von Lebens- und Berufserfahrung, wobei sich allerdings vieles durch ein praxisorientiertes Soft Skills Training erfolgreich in das Tagesgeschäft transportieren lässt.

Wir möchten Interessierten in einem mehrteiligen Blog Workshop – Soft Skills helfen, ihr Soft Skills Wissen und ihre Soft Skills Kompetenz zu schärfen.

Dabei wird es im Speziellen um die Themen Selbstmotivation- und Selbstmanagement, Kommunikation, Führung, Motivation, Argumentation, Rhetorik, Präsentation und Moderation  gehen. Es wird dabei konkrete praxisorientierte Tipps, Tricks und Techniken rund um das Thema Soft Skills geben.

In Soft Skills Basics 01 geht es um die  Einleitung zum Thema Soft Skills.

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jobperfom® Blog Workshop [Soft Skills]!

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