Mengenlehre und Empathie – Soziale Kompetenz 10

24.06.2009

Sozialkompetenz Zum Ende des letzten Blogbeitrages hin erwähnte ich karrierefördernde relevante Empathie-Schnittmengen und deren Bezug zu den Soft Skills.

Die Begrifflichkeit Schnittmenge entstammt dabei der in der Regel nicht sonderlich beliebten Mengenlehre, wobei heute zahlreiche mathematische Disziplinen wie zum Beispiel Analysis, Algebra und Stochastik auf der Mengenlehre basieren.

schnittmenge

Was eine Schnittmenge ist, lässt sich wie so häufig an besten in einem Bild veranschaulichen, gemäß der Metapher “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”.

Im obigen Bild ergibt sich die Farbe Weiß als Schnittmenge aus den Farben Rot, Grün und Blau – so einfach kann Mengenlehre sein!

Soft Skills Schnittmengen

  • Als ein erläuterndes Beispiel dazu resultieren Schnittmengen zur Soft Skill Motivierungsvermögen insofern, als das der (trainierbare) Einsatz von Empathie ermöglicht, die Wünsche, Präferenzen aber auch “menschliche Baustellen” Anderer zu verstehen und dafür die entsprechende innerbetriebliche Aufgabenstellung – neudeutsch “Job Design” – sowie die dafür erforderliche Ausrichtung der interpersonellen Kommunikation zu modellieren.
  • Die Soft Skills Konfliktkompetenz und Kritikkompetenz stehen in sehr engem Kontext mit der Empathie, weil es gerade beim Geben von Feedback und damit möglicher Kritik für den Anderen wichtig ist, eine verwertbare konstruktive Rückmeldung zu erhalten, ohne dabei das Gefühl zu haben, durch eine Bewertung verletzt zu werden.Wesentlich dabei ist, das Feedback aus der möglichen Perspektive, dem Erfahrungshintergrund, den Werten und den realen Fähigkeiten des Betroffenen kommunikativ zu berücksichtigen. Wie schon erwähnt kann Empathie als nützlicher Deeskalationsansatz genutzt werden, um die Bereitschaft der Streitenden für einen weiteren zwischenmenschlichen Austausch überhaupt zu ermöglichen und damit einer sich hochschaukelnden emotionalen Eskalation den Nährboden zu entziehen.
  • Die Soft Skill Kommunikative Sensibilität mit ihren Segmenten Mimik, Gestik und Stimmqualität hat insofern eine Schnittmenge zur Soft Skill Empathie, als Einfühlungsvermögen nicht immer nur auf verbaler Ebene funktioniert, sondern häufig auch die Wahrnehmung und richtige Interpretation von körpersprachlichen Signalen oder dem Klang, Unterton der Stimme, der Sprechgeschwindigkeit, der Lautstärke entscheidende Mittel dafür sind, den anderen zu verstehen und einfühlsam zu begegnen.
  • Die Schnittstelle zur Intra- und Interkulturellen Kompetenz ergibt sich ebenso aus den unterschiedlichen Weltbildern, welche erfahrungsgemäß und kulturell geprägt werden. Daraus ergeben sich verschiedene Wertvorstellung (Wertesysteme), Glaubensgrundsätze und daraus resultierende verschiedene Motive, Motivationen, Präferenzen und Prioritäten.

Henry Ford und die Empathie

Henry Ford soll einmal folgendes gesagt haben:

Wenn es ein Geheimnis des Erfolgs gibt, so ist es das, den Standpunkt des anderen zu verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu sehen.

Dem kann und will ich nichts hinzufügen!

In Soziale Kompetenz 11 geht es um das Wiedergeben von Gesagtem.

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2 Kommentare

  1. Keilbar, Kirsten sagt:

    Wenn zwei Personen aufeinander treffen, entscheiden die ersten 120 Sekunden. Dannach hat der Bauch entschieden, ob einem diese Person sympatisch, angenehm usw. ist. Wie sind durch die Evolution und dem Überlebenswillen durch millionen Jahre dadurch geprägt und ich glaube, daß das körperlich schwächere Geschlecht, also die Männer, nein körperlich sind wir Frauen unterlegen, hierin dem anderen Geschlecht überlegen ist.

    Vielleicht können wir gegen unsere Chemie eine gewisse anerzogene Höflichkeit an den Tag legen, aber sensible Personen gehen dann entweder sich die Nase pudern oder nach nach Hause.
    Danke für die Frage…

  2. Herzlichen Dank für den Kommentar!
    Generell spricht rein garnichts gegen Höflichkeit im Umgang miteinander.
    Ist es nicht bedeutungslos, wer, wem, worin überlegen ist?
    Geht es nicht endlich vielmehr um die Bündelung von Kompetenzen, um gemeinsame Ziele zu erreichen?
    Der Wille zum wohlwollenden Umgang miteinader, unabhängig vom Geschlecht, könnte dabei sehr hilfreich sein.

    Mit herzlichem Gruß
    Wolfgang Natzke

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