Werkzeug Kommunikation

15.10.2012

Zugegeben, es ist schon eine Weile her, genau genommen, als Mozarella mit Basilikum in unseren Speiseplan Einzug hielt. Ich lebte damals in Berlin – da war das natürlich sofort trendi – und besuchte meine Eltern in meinem Heimatdorf. Gemäß der Berliner Mentalität wollte ich diese Trendspeise servieren und suchte den ortsansässigen Supermarkt mit der Frage auf: “Haben Sie Basilikum?” Darauf postwendend die schockierende Antwort: “Haben Sie ne Flasche bei?”

Werkzeug Kommunikation

Ja, da stand ich nun! Was sollte ich sagen?

Folgende Möglichkeiten schossen mir durch den Kopf:

“Menschenskinder! Ist das so schwer mal aktuell zu sein!”

“Diese Landeier machen mich fertig!”

Lösung aus dem Werkzeugkasten Kommunikation

Damals wusste ich noch keine Lösung.

Heute könnte der Dialog so beginnen:

“Ich möchte Mozarella, einen Büffelkäse mit Tomate und Basilikum anbieten. Dazu fehlt mir das Basilikum, als aromatische Kräutervariante. Es sieht ein bisschen wie Birkenblätter aus, nur nicht gezackt. Ich habe schon nachgesehen, aber leider nicht gefunden. Sehr schade! Könnten Sie vielleicht doch einmal nachfragen?”

Sie glauben, die Begebenheit habe ich mir ausgedacht? Weit gefehlt! Es ist tatsächlich wahr.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start in die Woche.

Ganz herzliche Grüße

Ihre Wiltraud Natzke

Die Methode macht´s

 

Die Methode macht´s

29.08.2012

Die Weiterbildungslandschaft zeichnet sich zunehmend durch das Vermittelen reiner Methodenkompetenz aus. Gemäß dem Motto:

Gewußt wie!

Die Erwartungen sind in der Regel sehr groß. Was ich damit sagen will, ist – wenn ein Mitarbeiter ein Seminar besucht hat, liegt am nächsten Tag die Meßlatte für den Umsetzungserfolg höher. Ich halte es für lohnend, hier einmal inne zu halten und über diesen Anspruch zu reflektieren.

Methodenkompetenz als das non plus ultra

Erinnern Sie! Sie lernen etwas Neues! Vielleicht eine andere Herangehensweise oder eine andere Technik! Wie ging es Ihnen dabei?

Waren Sie neugierig? Oder sind Sie eher kritisch an das Neue herangegangen? Haben Sie das Neue auf Umsetzbarkeit hin überprüft?

Sicher lassen sich noch sehr viel mehr Fragen aufwerfen. Mir geht es darum, einmal aufzuzeigen, wie mit etwas Neuem im Arbeitsalltag umgegangen werden kann. Eine mögliche kritische Betrachtung des Erlernten kann sicher viele Ursachen haben. Etwa wie Einstellungen:

Schon wieder was Neues! Das Alte tats doch auch! Das haben wir doch immer gut gemacht, warum jetzt ändern!

Wenn Neues nicht angenommen wird, kann es aber auch schlicht daran liegen, dass die erlernte Methoden einfach nicht zu der Person passt. Denn je nach Persönlichkeitsstruktur lernt jeder anders und setzt das Erlernte anders um. Eben jeder nach seinem Gusto!

Der Mensch macht´s – Die Methode aber auch

Jetzt könnten Sie zu dem Ergebnis kommen, dass – bevor Methodenkompetenz vermittelt wird – der Mitarbeiter seine Persönlichkeit definieren lernt, um dann auch im Vorfeld herausfinden zu können, welche Arbeitsmethodik zu ihm passt. Das heißt der Mitarbeiter erarbeitet sich ein Fundament, auf dem er eigenständig seine Arbeitsweise entwickeln kann.

Der andere Weg ist jedoch eben so schlüssig. Der Mitarbeiter bekommt die Möglichkeit, sich ein Fülle von Methoden anzueignen und bekommt dann die Entscheidungsfreiheit über den Einsatz zu entscheiden.

Denn eins ist sicher:

Der Mitarbeiter ist am leistungsfähigsten, der seine eigene Wahl treffen darf.

Ich wünsche allen einen wundervollen Restsommer und hoch motivierte Mitarbeiter.

Ihre Wiltraud Natzke

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