Varianten des Zuhörens #1 – Soziale Kompetenz 13

27.06.2009

Sozialkompetenz Im heutigen Blogbeitrag möchte ich starten, SIE für die möglichen Varianten IHRES Zuhörens zu sensibilisieren. Das Wissen um die Differenzierung bei einem scheinbar so profanen Vorgang wie dem des Zuhörens innerhalb Ihres Kommunikationsprozesses schärft IHRE Empathie-Kompetenz weiterhin.

Entdecke die Möglichkeiten des Zuhörens

Empathie – Einfühlungsvermögen – eben das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem interpersonellen Stressoren beobachtbar.
Dabei hat Empathie viel mit der Fähigkeit des richtigen Zuhören gemein!

Jetzt sollte IHNEN die Frage unter den Nägeln brennen “Was bitte ist  – RICHTIG?

Was dabei von Ihrem Gesprächspartner als “richtig” verstanden wird, hängt vom persönlichen Ziel, der eigenen Positionierung zum Gesprächspartner sowie zum Thema selbst zusammen. Grundsätzlich ist es für das Verständnis des eigenen und von fremden Zuhörverhalten hilfreich, die folgenden vier Arten des Zuhören zu kennen und selbst wahrnehmen zu können.

Zuhören ist nicht gleich Zuhören

  • Pseudo-Zuhören (“Ich verstehe – Zuhören”)
    Diese Ausprägung ist sozusagen zugleich die “unterste Schublade” des “Zuhörens”, weil es dabei effektiv gar nicht um inhaltliches Zuhören und erst recht nicht um “Verstehen” im emotionalen oder kognitiven Sinne geht.
    Vielmehr wir es als Einstieg in den eigenen Gesprächsbeitrag benutzt.

    Der Nutzen des Peudo-Zuhörens liegt darin, dass der Anwender schneller zu Wort kommen kann, indem er seinem Gesprächspartner glauben macht, ihn verstanden zu haben.

    Diese kommunikative  Strategie basiert auf der Erkenntnis, dass Gesprächspartner in der Regel so lange auf einem Punkt ausharren und ihn im Zweifel immer wieder von den verschiedensten Argumentationsrichtungen repetiert, bis sie das Gefühl haben, der andere hätte den Aspekt verstanden, ja besser sogar akzeptiert und verinnerlicht.

    Dieses “Ich verstehe – Zuhören” wird als reine Floskel genutzt, um den Gesprächspartner das Wort schnellstmöglich zu entziehen um selbst schneller kommunikativ agieren zu können.

    Nonverbal wird dies häufig durch ein vermeintlich “zustimmendes” Kopfnicken, leichtes Vorbeugen, Aufrichten und Luftholen flankiert, um ein unmissverständliches aber doch “höfliches” Zeichen zu setzen, jetzt selbst zum Zuge und zu Wort kommen zu wollen.

    Bei dieser Variante des Zuhörens reden die Beteiligten in aller Regel völlig aneinander vorbei, gaukeln sich gegenseitiges Zuhören und Verständnis vor und speisen sich mit Worthülsen und Gemeinplätzen ab.

    Von aufrichtigem Zuhören nicht den Hauch einer Spur.

In Soziale Kompetenz 14 geht es weiter mit dem zweiten Teil von Varianten des Zuhörens.

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Paraphrasieren – Soziale Kompetenz 12

26.06.2009

Sozialkompetenz Wie schon im letzten Blog erwähnt, ist Paraphrasieren die Methode der Wahl im Rahmen des “Aktiven Zuhörens” sowie des “Umschreibenden Zuhörens”. Das Ziel bildet wiederum die Sensibilisierung IHRER Empathie und damit die Steigerung IHRES Erfolgs.

Paraphrasieren ist …

  • wörtliches oder “freies” Wiederholen und Wiedergeben dessen, was der Gesprächspartner gesagt hat.
  • die wesentliche Methode des “Aktiven Zuhörens” und “Umschreibenden Zuhörens”.
  • an diverse Standardformulierungen gekoppelt.
  • das Feedback an den Gesprächspartner, dass seine Priorität, sein Anliegen, seine Erfahrung und Meinung erkannt wurden und “gespiegelt” werden.

Übung zum Paraphrasieren

Es werden zwei bis drei sich gegenübersitzende Personen mit rollierender Rollenverteilung benötigt.

Ablauf:
A redet, B paraphrasiert (C ist Beobachter, der das richtige paraphrasieren “überwacht”).
Das Thema lautet “Mein bester Tag”.

  • A beginnt zu erzählen
  • B stoppt A nach ein ein paar Sätzen und wiederholt das Verstandene mit eigenen Worten
  • A bestätigt, ob richtig oder “falsch” wiederholt wurde und korrigiert bei Bedarf entsprechend

Hinweis:
Für B ist es wichtig A das Gefühl zu geben, dass er ihn nur deshalb unterbricht, weil er ihn verstehen will.
Ansonsten könnte bei A der Gedanke aufkommen, dass sich B über ihn lustig machen will.
B könnte z.B. zu A sagen: “Warte bitte einen Augenblick, ich will sehen, ob ich Dich richtig verstanden habe. Du meintest also …”
Wechseln Sie nach ca. 10 Minuten die Rollen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfahrung und Freude bei der Übung.

In Soziale Kompetenz 13 geht es um den ersten Teil von Varianten des Zuhörens.

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Wiedergeben von Gesagtem – Soziale Kompetenz 11

25.06.2009

Sozialkompetenz Häufig liegt in der Zusammenfassung dessen, was der Andere gesagt hat, ein  großes empathisches Potential. Dies wiederholen mit anderen Worten wird Paraphrasieren bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Art “Inhaltsangabe”.

Wenn SIE effektiv mit anderen kommunizieren wollen, ist es wichtig, dass Sie sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass jeder Mensch eben andere Perspektiven als die Ihrigen hat. Das beinhaltet, jeder nimmt auf seinem Erfahrungshintergrund wahr und verwendet eine für ihn individuelle signifikante Ausdrucksweise.
Wie oft haben Sie schon den Eindruck gehabt jemanden zu verstehen und erst im Nachhinein bemerkt, dass das gar nicht der Fall war?

Paraphrasieren als Mittel der Wahl

Paraphrasieren ist ein ganz wesentliches Hilfsmittel, um andere Menschen besser zu verstehen!

Paraphrasieren ist die Methode der Wahl im Rahmen des “Aktiven Zuhörens” und des “Umschreibenden Zuhörens”.
Paraphrasieren heißt Wiedergeben, wobei je nach Autor der Fachliteratur und persönlichem Trainer dies tendenziell als wortwörtliches Wiedergeben oder als Wiedergeben in eigenen Worten verstanden wird.

Paraphrasieren- aber bitte mit Methode

Die Methode des Paraphrasierens geht einher mit einigen Standardformulierungen, welche die Wirksamkeit des Repetieren erhöhen.

Dazu gehören folgende Beispiele:

  • “Ich habe den Eindruck, dass es Ihnen besonders am Herzen liegt, dass …”
  • “Ihr Augenmerk liegt also auf …”
  • “Am wichtigsten ist Ihnen demnach, dass …”
  • “Sie sagen also, …”
  • “Es ist Ihnen wichtig, dass …”
  • “Ihre Feststellung umfasst also, …”
  • “Ihre Lebenserfahrung sagt Ihnen, …”
  • “Ich habe das Gefühl, dass Sie sich extrem … fühlen.”
  • “Ich habe wahrgenommen, dass …”

Im Nächsten Blog möchte ich Ihnen eine Paraphrasieren Übung zum Training Ihrer empathischen Fähigkeiten anbieten.

In Soziale Kompetenz 12 geht es weiter mit  dem Paraphrasieren.

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Mengenlehre und Empathie – Soziale Kompetenz 10

24.06.2009

Sozialkompetenz Zum Ende des letzten Blogbeitrages hin erwähnte ich karrierefördernde relevante Empathie-Schnittmengen und deren Bezug zu den Soft Skills.

Die Begrifflichkeit Schnittmenge entstammt dabei der in der Regel nicht sonderlich beliebten Mengenlehre, wobei heute zahlreiche mathematische Disziplinen wie zum Beispiel Analysis, Algebra und Stochastik auf der Mengenlehre basieren.

schnittmenge

Was eine Schnittmenge ist, lässt sich wie so häufig an besten in einem Bild veranschaulichen, gemäß der Metapher “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”.

Im obigen Bild ergibt sich die Farbe Weiß als Schnittmenge aus den Farben Rot, Grün und Blau – so einfach kann Mengenlehre sein!

Soft Skills Schnittmengen

  • Als ein erläuterndes Beispiel dazu resultieren Schnittmengen zur Soft Skill Motivierungsvermögen insofern, als das der (trainierbare) Einsatz von Empathie ermöglicht, die Wünsche, Präferenzen aber auch “menschliche Baustellen” Anderer zu verstehen und dafür die entsprechende innerbetriebliche Aufgabenstellung – neudeutsch “Job Design” – sowie die dafür erforderliche Ausrichtung der interpersonellen Kommunikation zu modellieren.
  • Die Soft Skills Konfliktkompetenz und Kritikkompetenz stehen in sehr engem Kontext mit der Empathie, weil es gerade beim Geben von Feedback und damit möglicher Kritik für den Anderen wichtig ist, eine verwertbare konstruktive Rückmeldung zu erhalten, ohne dabei das Gefühl zu haben, durch eine Bewertung verletzt zu werden.Wesentlich dabei ist, das Feedback aus der möglichen Perspektive, dem Erfahrungshintergrund, den Werten und den realen Fähigkeiten des Betroffenen kommunikativ zu berücksichtigen. Wie schon erwähnt kann Empathie als nützlicher Deeskalationsansatz genutzt werden, um die Bereitschaft der Streitenden für einen weiteren zwischenmenschlichen Austausch überhaupt zu ermöglichen und damit einer sich hochschaukelnden emotionalen Eskalation den Nährboden zu entziehen.
  • Die Soft Skill Kommunikative Sensibilität mit ihren Segmenten Mimik, Gestik und Stimmqualität hat insofern eine Schnittmenge zur Soft Skill Empathie, als Einfühlungsvermögen nicht immer nur auf verbaler Ebene funktioniert, sondern häufig auch die Wahrnehmung und richtige Interpretation von körpersprachlichen Signalen oder dem Klang, Unterton der Stimme, der Sprechgeschwindigkeit, der Lautstärke entscheidende Mittel dafür sind, den anderen zu verstehen und einfühlsam zu begegnen.
  • Die Schnittstelle zur Intra- und Interkulturellen Kompetenz ergibt sich ebenso aus den unterschiedlichen Weltbildern, welche erfahrungsgemäß und kulturell geprägt werden. Daraus ergeben sich verschiedene Wertvorstellung (Wertesysteme), Glaubensgrundsätze und daraus resultierende verschiedene Motive, Motivationen, Präferenzen und Prioritäten.

Henry Ford und die Empathie

Henry Ford soll einmal folgendes gesagt haben:

Wenn es ein Geheimnis des Erfolgs gibt, so ist es das, den Standpunkt des anderen zu verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu sehen.

Dem kann und will ich nichts hinzufügen!

In Soziale Kompetenz 11 geht es um das Wiedergeben von Gesagtem.

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Positionierung der Empathie in den Soft Skills – Soziale Kompetenz 09

23.06.2009

Sozialkompetenz Den Fokus des heutigen Blogs bildet die Positionierung des Empathie-Segments – des Einfühlungsvermögens – in die übergeordnete Soft Skills Struktur.

Generell sind diverse Modelle für die Strukturierung der Soft Skills denkbar.

Soft Skills als Modellbau

Aufgrund der geradezu elementaren Bedeutung von Empathie für die Wirkung und die Erfolgssicherung IHRER Kommunikationsfähigkeit und IHRER sozialen Interaktionen im beruflichen und privaten Kontext finden Sie sie in folgenden Kompetenzfeldern wieder:

  • Soziale Kompetenz
  • Kommunikative Kompetenz
  • Personale Kompetenz

Die Empathie, so wie ich sie in den vergangenen fünf Blogbeiträgen beschrieben habe, ist sozusagen eine unabdingbare Kernkompetenz im Umgang mit anderen Menschen zu jeder Gelegenheit und in jedem erdenklichen Umfeld. Dies liegt primär daran, dass die Fähigkeit zu kommunizieren von der Mehrheit der Menschen als wichtigster Faktor sozialer Beziehungen empfunden wird.
Nicht umsonst werden Männer mit dieser “Gabe” von Frauen besonders geschätzt!

Optimierungspotential

Bei entsprechendem Empathie-Training ergibt sich fast zwangsläufig deutlich weniger soziales Konfliktpotential durch

  • Minimierung der Missverständnisse,
  • Reduktion des kommunikativen Eskalationspotentials sowie eine
  • schnellere Wahrnehmung der vom Gesprächspartner angestrebten kommunikativen Ziele.

Die Umsetzung erfolgt dabei durch mehr Akzeptanz und Relevanz Ihrer Person wegen Ihres empathischen Verhaltens, indem Sie gemäß der Situation und der Perspektive des Anderen argumentieren, weil Sie dessen gegenwärtige Standpunkt verstehen.

In dem selben Umfang, wie sich durch Ihr Einfühlungsvermögen Ihre Kommunikationsstruktur verbessert wird (kommunikative Kompetenz), verbessert sich in der Regel auch die Beziehung der Kommunikations- bzw. Interaktionspartner untereinander (soziale Kompetenz).

Die Schnittmenge zur personalen Kompetenz besteht vor allem in methodischen Ansätzen, d.h. trainierbaren Techniken, die das Verständnis der anderen Position, der anderen Situation, der anderen Perspektive helfen weiterzuentwickeln.

Empathie und Schnittmengen

Relevante Empathie-Schnittmengen sowohl  für die berufliche als auch die private Karriere bestehen primär zu den folgenden Soft Skills:

  • Motivationsvermögen
  • Konfliktkompetenz
  • Kritikkompetenz
  • Kommunikative Sensibilität (verbal/nonverbal)
  • Intra- und Interkulturelle Kompetenz

In Soziale Kompetenz 10 dreht es sich um die Mengenlehre und Empathie.

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Erfolgsfaktor Empathie #5 – Soziale Kompetenz 08

22.06.2009

Sozialkompetenz Wenn SIE ihren Empathie-Karriere-Faktor durch Training weiterentwickeln wollen, so können Sie das primär in drei Segmenten nachhaltig betreiben.

Sie wissen ja – “Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt” – das gilt auch  für IHR Empathie-Training.

Empathie Triade

  • SIE können Ihre Kompetenz verbessern, Ihren Mitarbeitern, Kollegen, Vorgesetzten und Kunden aktiv zuzuhören sowie deren Motive und Werte in Erfahrung zu bringen.
  • SIE können Ihre Wahrnehmung bezüglich der nonverbalen Kommunikation Ihrer Mitmenschen schärfen.
  • SIE können sich Klarheit  über Ihre möglichen Wahrnehmungs- und Beurteilungsfehler verschaffen um diese zukünftig zu vermeiden.

Im Detail geht es dabei oftmals um das Erlernen nützlicher “kommunikativer Strategien” wie zum Beispiel dem Erlernen von “Aktivem Zuhören”, dem Erlernen bestimmter Fragetechniken und dem Wissen um Typologien.

Typologien – was ist das?

Typologien, Profile, Präferenzmodell, Persönlichkeitsmerkmale – viele Namen, für eine “Sache”.

Unter Typologien verstehen wir Modelle über Menschen – nicht mehr und nicht weniger!

Im Grunde genommen geht es dabei um Spezifizierung von Menschen in bestimmte, differenzierbare Kategorien nach körperlicher, charakterlicher, verhaltensmäßiger oder anderen zu Grunde gelegten Merkmalen.
Diese können zu einen tief verwurzelt sein – aber sie sind jedoch auch einer willentlichen Veränderung, und damit einer persönlichen Weiterentwicklung, zugänglich.
Wichtig dabei ist der Erkenntnis, dass diese Merkmale dabei nie die “Wahrheit” sondern lediglich eine Hilfe bei der Einschätzung von Menschen sind.
Das bedeutet, jede Typologie verfügt über einen konzeptionellen Filter, und ermittelt daher auch immer nur ein Fragment der Realität.
Ein ganz relevanter Aspekt der Empathie ist letztendlich die häufig zitierte Menschenkenntnis. Diese wächst mit den gemachten Erfahrungen – leider nicht immer mit dem Lebensalter.

Erinnern Sie sich bitte daran, SIE werden in der Regel als “sozial kompetent”  und sympathisch wahrgenommen, wenn Sie sich auf den Anderen als Mensch und dessen Sorgen, Ängste, Nöte und sonstigen Emotionen ehrlich “einlassen” wollen und können.

In Soziale Kompetenz 09 geht es um die  Positionierung der Empathie in den Soft Skills.

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Erfolgsfaktor Empathie #4 – Soziale Kompetenz 07

21.06.2009

Sozialkompetenz Den heutigen Fokus bilden, wie im letzten Blog schon angekündigt, zwei Gruppen von Menschen mit häufig wahrnehmbaren Empathie-Defizite. Wobei manchmal auch der Verdacht aufkommt, dass diesen Gruppen der Nutzen von empathischen Verhalten vollkommen unbekannt oder schlichtweg “wurscht” ist.

Empathie-Defizit gefährdete Gruppen

Zur ersten Gruppe zähle ich jene Führungskräfte, die ihre “Amts”-Autorität” primär durch ihre formale Führungsrolle, ihrem daraus resultierenden sozialen Status und der betrieblich legitimierte Macht durchsetzen. Diese nutzen in der Regel eher, die ihnen zur Verfügung stehenden Belohnungs- und Sanktionierungsmechanismen, anstatt sich ernsthaft mit Empathie beschäftigen zu wollen.

Die zweite potenzielle Risikogruppe von Menschen und Mitarbeitern, in denen sich regelmäßig besondere Defizite im Bereich der Soft Skills im Allgemein und im Bereich der Empathie im Speziellen ausmachen lassen, besteht aus überwiegend technisch orientierten Menschen, wie Meister, Techniker und Ingenieure. Diese Zielgruppe definiert sich häufig ausschließlich über ihre Fachkompetenz, den erforderlichen techn. Fortschritt und harte technische ggf. noch über ebenso harte betriebswirtschaftliche Faktoren, welche für sie primär erfolgsbestimmend sind.

Die empathische Erkenntnis

Je nach Ausprägung tendieren einige dazu, die Bedeutung und Wirkung von Soft Skills einfach langanhaltend zu leugnen, andere wiederum erkennen früher oder später, dass ausschließlich ihre Fachkompetenz allein in einem ganzheitlichen Kontext nicht den alleinig Ausschlag gebende Faktor für Erfolg und Zufriedenheit im Berufsleben bilden kann.

Je mehr diese Erkenntnis zur Gewissheit wird, umso eher beginnen auch diese Gruppe zu lernen, Empathie in ihrem sozialen Kontext durch antrainierte hilfreiche mentale Veränderungen und dem gezielten Einsatz passender Techniken (Soft Skills) für ihren angestrebten beruflichen oder privaten Erfolg zu nutzen.

In Soziale Kompetenz 09 geht es weiter mit dem Erfolgsfaktor Empathie.

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Erfolgsfaktor Empathie #3 – Soziale Kompetenz 06

20.06.2009

Sozialkompetenz Empathie – die Kunst dem Anderen aktiv zuzuhören, Ihn zu verstehen und dabei stets dessen emotionale Situation inklusive dessen Gedanken und Weltbild in den den jeweiligen sozialen Kontext einzubeziehen – erscheint vielen zunächst als eine schier unlösbare Aufgabe.

Unlösbar – NEIN!
Anspruchsvoll – JA!

Verstehen SIE Empathie als eine persönliche Herausforderung mit dem Ziel, in IHREM privaten und geschäftlichen Umfeld als ein kompetenter sympathischer Mensch wahrgenommen zu werden.

Empathie erfordert Verständnis

Was so simpel kling impliziert aber im entscheidenden Augenblick zum Beispiel Verständnis für

  • individuelle Eitelkeiten,
  • persönliche Steckenpferde und
  • bestimmte Verhaltensweisen wie
  • Profilierungssucht,
  • Besserwisserei,
  • Rechthaberei,
  • Überheblichkeit und ähnlichen “Unerquicklichkeiten” zu haben.

Dabei ist empathisches Verhalten lediglich als Toleranz zu werten und nicht zwangsläufig als Akzeptanz!

Obgleich es im Sinne von Einfühlungsvermögen und der Wahrnehmung Ihrer Empathie durch den Anderen schon Sinn macht, dass SIE “verstehen” oder “zu verstehen versuchen”, über welche Motivatoren der andere verfügt bzw. was ihn geprägt hat.

Empathie – NEIN danke!

Empathie fehlt signifikanter weise auffallend häufig bei zwei Gruppen von Menschen, die kontinuierlich der Meinung sind, auf empathisches Verhalten in Gänze verzichten zu können.

In Soziale Kompetenz 08 geht es um diese Gruppen und natürlich weiter mit IHREMErfolgsfaktor Empathie.

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Erfolgsfaktor Empathie #2 – Soziale Kompetenz 05

19.06.2009

Sozialkompetenz Die Begrifflichkeit Empathie leitet sich aus dem griechischen Wort “empathia” für Einfühlung ab.

Gemeint ist damit IHRE Fähigkeit, sich in die emotionale Situation, die Gedankenwelt und das Weltbild (Perspektive und Sichtweise) eines anderen einzufühlen bzw. hineinzuversetzen.

Empathie impliziert dabei aber auch, Gedanken und Gefühle des Anderen weitestgehend zu erkennen und jegliche Interpretation auf dessen Weltbild und Glaubensgrundsätze zu beziehen.

Empathie – die Kunst zuzuhören und zu verstehen

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer!

Es geht nicht darum, die Gedanken, Aussagen und Emotionen des Anderen aus der persönlichen Perspektive oder einer pseudo-rationalen und damit vermeintlich objektiven Sichtweise zu werten, sondern zu versuchen zu verstehen, was den Anderen aus seinem Modell der Welt und Erfahrungen heraus zu bestimmten Handlungen und Ansichten bewegt. Es geht eben darum empathisch zu wirken.

Empathie ein elementares Soft Skills Element!

Wer für die Wünsche, Sorgen und Gefühle anderer Menschen unerreichbar scheint ist, wird allgemein als “sozial inkompetent” wahrgenommen.
Wer aktiv zuhören kann, seine Gesprächspartner respektiert und sich empathisch verhält, wird hingegen als  “Sympathieträger” erlebt.
Praktizierte Empathie mach auf Dauer erfolgreich und zwar nicht nur im Job, sondern auch im Privatleben.

Ein Defizit an Empathie hingegen kommt in der Wahrnehmung vieler Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte und Kunden einem Mangel an Menschlichkeit gleich.

Bitte verstehen Sie dabei Empathie nicht als reine “Seelsorge” am Mitmenschen, das würde dem empathischen Verhalten nicht gerecht.  Empathie erstreckt sich vielmehr auf das weite Feld von “Verständnis“.

Ich wünsche mir, das für SIE der Nutzen von empathischem Verhalten in jedem Kontext immer konkreter wird.

In Soziale Kompetenz 06 geht es weiter um das Karrieretool Erfolgsfaktor Empathie.

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Erfolgsfaktor Empathie #1 – Soziale Kompetenz 04

18.06.2009

Sozialkompetenz Ich möchte Ihnen gern ein Alltagsbeispiel fehlender Empathie (Einfühlungsvermögen) geben, dass IHNEN den Einstieg in die Thematik Empathie erleichtern soll.
Haben SIE vielleicht auch schon einmal unbedacht folgende Aussage getroffen?

Ich verstehe Sie ja …”

bei dieser Phrase hört  IHR Gesprächspartner das “aber” mit, ohne dass es von IHNEN tatsächlich ausgesprochen wurde! Instiktiv erfassen Ihr Gegenüber, dass das mit wirklichem Verstehen und Einfühlen nur sehr wenig gemein hat.

Möglicherweise erheben SIE auch gar nicht den Anspruch, aufrichtig verstehen zu wollen, sondern dokumentieren damit vielmehr ein Desinteresse sich mit dem Anliegen/Bedürfnis wirklich aus-einander-setzen zu wollen.
Von Empathie also keine Spur!

Empathie und Einfühlungsvermögen

Das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem Stress beobachtbar. Die wahrgenommene Empathie wir als Deeskalation in Form von Befreiung, aktiver Entlastung, Entkrampfung und häufig sogar als Geste der Versöhnung gewertet.

Wandel durch Empathie – Eine Chance?

Ein und derselbe Mensch, der eine Minute zuvor noch extrem aggressiv und stur aus Sie reagierte, die Fäuste zum “Kampf” geballt hatte, der argwöhnisch jedes Ihrer Wort auf die Goldwaage legte und jederzeit bereit war, negative Absichten hinter jeder Ihrer Aussage zu vermuten, wird durch das Gefühl, verstanden zu werden, plötzlich offener, zugänglicher, erreichbarer, ja sogar kooperativer.
Das und mehr vermag Empathie!

Wenn es IHNEN gelingt, dieses Gefühl durch aktives Zuhören und uneingeschränkte Konzentration auf seine Bedürfnisse zu verstärken, kann sich die gesamte Beziehungsqualität wandeln:

Aus einem ursprünglichen Gegeneinander wird ein – wahrscheinlich zunächst noch – behutsames Miteinander.

In Soziale Kompetenz 05 geht es weiter um den spannenden Erfolgsfaktor Empathie.

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