Varianten des Zuhörens #1 – Soziale Kompetenz 13

27.06.2009

Sozialkompetenz Im heutigen Blogbeitrag möchte ich starten, SIE für die möglichen Varianten IHRES Zuhörens zu sensibilisieren. Das Wissen um die Differenzierung bei einem scheinbar so profanen Vorgang wie dem des Zuhörens innerhalb Ihres Kommunikationsprozesses schärft IHRE Empathie-Kompetenz weiterhin.

Entdecke die Möglichkeiten des Zuhörens

Empathie – Einfühlungsvermögen – eben das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem interpersonellen Stressoren beobachtbar.
Dabei hat Empathie viel mit der Fähigkeit des richtigen Zuhören gemein!

Jetzt sollte IHNEN die Frage unter den Nägeln brennen “Was bitte ist  – RICHTIG?

Was dabei von Ihrem Gesprächspartner als “richtig” verstanden wird, hängt vom persönlichen Ziel, der eigenen Positionierung zum Gesprächspartner sowie zum Thema selbst zusammen. Grundsätzlich ist es für das Verständnis des eigenen und von fremden Zuhörverhalten hilfreich, die folgenden vier Arten des Zuhören zu kennen und selbst wahrnehmen zu können.

Zuhören ist nicht gleich Zuhören

  • Pseudo-Zuhören (“Ich verstehe – Zuhören”)
    Diese Ausprägung ist sozusagen zugleich die “unterste Schublade” des “Zuhörens”, weil es dabei effektiv gar nicht um inhaltliches Zuhören und erst recht nicht um “Verstehen” im emotionalen oder kognitiven Sinne geht.
    Vielmehr wir es als Einstieg in den eigenen Gesprächsbeitrag benutzt.

    Der Nutzen des Peudo-Zuhörens liegt darin, dass der Anwender schneller zu Wort kommen kann, indem er seinem Gesprächspartner glauben macht, ihn verstanden zu haben.

    Diese kommunikative  Strategie basiert auf der Erkenntnis, dass Gesprächspartner in der Regel so lange auf einem Punkt ausharren und ihn im Zweifel immer wieder von den verschiedensten Argumentationsrichtungen repetiert, bis sie das Gefühl haben, der andere hätte den Aspekt verstanden, ja besser sogar akzeptiert und verinnerlicht.

    Dieses “Ich verstehe – Zuhören” wird als reine Floskel genutzt, um den Gesprächspartner das Wort schnellstmöglich zu entziehen um selbst schneller kommunikativ agieren zu können.

    Nonverbal wird dies häufig durch ein vermeintlich “zustimmendes” Kopfnicken, leichtes Vorbeugen, Aufrichten und Luftholen flankiert, um ein unmissverständliches aber doch “höfliches” Zeichen zu setzen, jetzt selbst zum Zuge und zu Wort kommen zu wollen.

    Bei dieser Variante des Zuhörens reden die Beteiligten in aller Regel völlig aneinander vorbei, gaukeln sich gegenseitiges Zuhören und Verständnis vor und speisen sich mit Worthülsen und Gemeinplätzen ab.

    Von aufrichtigem Zuhören nicht den Hauch einer Spur.

In Soziale Kompetenz 14 geht es weiter mit dem zweiten Teil von Varianten des Zuhörens.

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